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August 2019

Sechs Norddeutsche Projekte gehören zu den Gewinnern des Wettbewerbs "Reallabore der Energiewende"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Gewinner im „Ideenwettbewerb Reallabore der Energiewende“ bekannt gegeben. Mit den Reallaboren werden zukunftsfähige Energietechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt. Zentrales Thema im Ideenwettbewerb ist CO2-armer Wasserstoff. Seine Nutzung bedeutet keine oder nur sehr geringe Treibhausgas-Emissionen. Erzeugt werden kann Wasserstoff beispielsweise über Elektrolyse auf Basis von Strom aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Weitere wichtige Themen der ersten Ausschreibungsrunde des Ideenwettbewerbs sind Energiespeicher und energieoptimierte Quartiere.

Die Resonanz auf den Ideenwettbewerb hat die Erwartungen weit übertroffen - 90 Vorschläge wurden bundesweit eingereicht. Insgesamt prämierte das BMWi 20 Konsortien, die Reallabore planen. Diese können nun ihre Anträge für Fördermittel stellen. Dafür stellt das BMWi jährlich 100 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Bundesregierung bis Ende des Jahres eine Wasserstoffstrategie beschließen. „Reallabore der Energiewende“ sind hierfür ein wichtiger Baustein.

Zu den Gewinnern zählen:

•    CCU P2C Salzbergen, H&R, Niedersachsen
•    Green Methanol MeOH, Dow Stade, Niedersachsen
•    Element Eins, Thyssengas, Niedersachsen
•    Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg, Hamburg Energie, Hamburg
•    Norddeutsches Reallabor – die Energiewendeallianz für Sektorkopplung, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
•    Reallabor Westküste 100, Raffinerie Heide, Schleswig-Holstein

Die Steckbriefe der Gewinner finden Sie hier: Steckbriefe.

Renate Klingenberg

Renate Klingenberg

Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende braucht Engagement und innovative Lösungen. Das ChemCoast-Netzwerk setzt auf die vorhandenen Stärken der Region, um mit dem Projekt Windwasserstoff seinen Beitrag zu leisten.

Renate Klingenberg Geschäftsführerin ChemCoast e. V.