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Februar 2018

Joint Venture German LNG Terminal GmbH startet Open-Season-Verfahren

News German LNG TerminalDie drei Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Oiltanking GmbH und Vopak LNG Holding B.V. gründen derzeit das Joint Venture German LNG Terminal GmbH. Der Zweck: Bau, Besitz und Betrieb eines Import-Terminals in Norddeutschland für verflüssigtes Erdgas (kurz: LNG – Liquefied Natural Gas). Auch Serviceleistungen zur Distribution werden bereitgestellt. Um das Marktinteresse zu wecken und den Kundenbedarf zu entwickeln, startete am 17. Januar 2018 ein Open-Season-Verfahren (Machbarkeitsstudie). Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von Deutschlands erstem LNG-Terminal. Es eröffnet Möglichkeiten für eine Diversifizierung der Gasversorgungsquellen in Deutschland und erleichtert den Zugang zu LNG als emissionsarmer Treibstoffalternative für Schiffe und Lastkraftwagen. Das Leistungsportfolio reicht von der Be- und Entladung von Schiffen über die Lagerung und die Regasifizierung bis hin zur Einspeisung ins Erdgasnetz und den Weitertransport von LNG mit Tankkraftwagen und Binnenschiffen.

Die German LNG Terminal GmbH fokussiert sich derzeit auf den Standort Brunsbüttel. Dieser bietet ein attraktives wirtschaftliches Umfeld durch seine Nähe zum Hamburger Hafen sowie zu den in der Region ansässigen Industrieunternehmen. Durch den nahegelegenen Nord-Ostsee-Kanal sind darüber hinaus die skandinavischen Länder gut erreichbar. Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH und SCHRAMM group, begrüßte die Gründung des Joint Ventures und zeigte sich optimistisch, dass die Machbarkeitsstudie 2019 zu einer positiven Investitionsentscheidung führen werde. Das Terminal könnte, wenn alles planmäßig verläuft, Ende 2022 den Betrieb aufnehmen.

Pressemitteilungen:
Statement zu German LNG Terminal
PM German LNG Terminal

Renate Klingenberg

Renate Klingenberg

Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende braucht Engagement und innovative Lösungen. Das ChemCoast-Netzwerk setzt auf die vorhandenen Stärken der Region, um mit dem Projekt Windwasserstoff seinen Beitrag zu leisten.

Renate Klingenberg Geschäftsführerin ChemCoast e. V.