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Dow nimmt Pipeline von Stade nach Teutschenthal in Betrieb
Der Niedersächsische Wirtschaftsminister, Walter Hirche, nahm in Anwesenheit des Staatssekretärs Manfred Maas aus dem Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalts und dem Landrat des Landkreises Stade, Gunter Armonat, im Oktober 2003 eine neue Ethylen-Pipeline symbolisch in Betrieb. Mit der 390 km langen Pipeline soll das Tocherunternehmen des US-Chemieunternehmens - die Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH BSL in Schkopau mit dem für die Kunststoffproduktion benötigten Rohstoff versorgt werden.

Die Anlieferung des Rohstoffes erfolgt über den Hafenanleger in Stade. Das Investitionsvolumen für den Bau der Pipeline betrug über 100 Mio. Euro. Mit der Inbetriebnahme wurde nicht nur die Rohstoffversorgung gesichert, sondern auch eine Investition in den Wirtschaftsstandort Deutschland getätigt. Sowohl für Schkopau als auch für Stade bilden sichere Transportwege für chemische Grundstoffe die Grundlage für weiteres Wachstum und die Festigung der wirtschaftlichen Entwicklung in den Regionen.

Die Pipeline wurde nach dem neuesten Stand der Technik und den strengen Sicherheitsbestimmungen der Dow gebaut. Ethylen ist ein chemisch reines Gas, das nach Stade mit dem Schiff geliefert und per Pipeline zum sol- und Specherfeld Teutschenthal wieter geleitet wird. Von dort erfolgt die Versorgung der Kunststoffanlagen in Schkopau ebenfalls über Pipelines. Die dort hergestellten Kunststoffe werden z. B. in Autorreifen, Bauteilen für die Kommunikations- und Elektrotechnik, Bau- und Verpackungsmaterialien und auch in modernen Babywindeln eingesetzt.

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Mit der 390 km langen Pipeline soll das Tocherunternehmen des US-Chemieunternehmens - die Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH BSL in Schkopau mit dem für die Kunststoffproduktion benötigten Rohstoff versorgt werden.

Begonnen wurde mit dem Bau der Pipeline im 2002. Die größte technische Herausforderung war die Unterquerung des Elbe-Seiten-Kanals. Zum Projekt gehört ein landespflegerischer Begleitplan. Er stellt sicher, dass der Trassenkorridor durch Wiederbepflanzung und andere Maßnahmen ökologisch revitalisiert wird. 210 km der Trasse verlaufen auf sachsen-anhaltinischem und 180 km auf niedersächsischem Gebiet.  

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